Boah, schreibe deinen ersten Beitrag!

Also hier ist er nun, mein erster Beitrag – auf meinem ersten Blog!

Um ehrlich zu sein. Ich bin leicht überfordert. Was tun? Ein Blog. Ein Medium. Inhaltslos und nun muss da was rein. Irgendwie! Irgendwas!

Und nun zu der mir derzeit selbst gestellten Frage: Womit soll ich meinen ersten Beitrag füllen? Ein „About Me“ wurde eben erstellt. Eine Weiterführung dessen, was ich in den paar Sätzen vorher nicht erwähnt hatte? Ein Monolog?
Dafür sind ja Blog’s da, oder? Nichtsaussagendes, wie das hier nun schon Erwähnte? Wirres Zeug?

Auf meinem Kopf liegt ein gebogenes, mit Schaumstoff ummanteltes Stück Draht, an deren beiden Enden sich zwei muschelartige Gehäuse um meine Ohren winden. Echte „Basswummen“, wie die bekannte Marke es selber nennt. Zu den eher seichteren Klängen von Dax Johnson’s Klavierstück „A Moment In The Life Of Me“ und dem nachfolgend, DJ Bone’s „Gemini“, sitz ich vor diesem Textfeld und komme, na klar: zu Nichts!

Aber darum geht es ja!

Mit dem bißchen, was mich gerade bewegt, Dir den Eindruck vermitteln, dass ich doch „irgendwas“ mitzuteilen habe. Clickbait eingeschlossen. Wobei – es bringt mir, na klar: gar Nichts!
Denn installiert ist nur der Blog. Ein Logo. Und ein scharfes Großbild. Geschossen im tiefsten Winter 2018, irgendwo in einer Berliner S-Bahn Tunnelunterführung. Danke, Max!

Aber nun ist er (fast) da! Der erste Beitrag! Fast fertig, ein paar Sätze noch. Ein Abschluss finden. Boah, und ich wundere mich selber über das bis hierher Geschaffene.

Ich bin  jetzt auch schon beim nächsten Track,  The Rapture’s  „How Deep Is Your Love“. Ein besonders emotionaler Song, dem ich einen eigenen Beitrag widmen werde. Nicht weil er so besonders gut ist (und auch das ist er), sondern weil ich damit wohl das geilste Erlebnis in der Panorama Bar, an einem wunderschönen Vormittag, an einem sonnigen Wochenende vor einigen Jahren, verbinde.

Bis dahin heißt es abwarten.

Salvatore Gonda

79er Jahrgang, in der damaligen DDR geboren, mit Mutter als sechsjähriger über Prag geflüchtet, gescheitert und dennoch, seit 1985 West-Berliner. Okay, damals. Heute seh ich mich als Berliner. Ich liebe die Vielfalt dieser Stadt. Außerdem viele Jahre als Programmierer für eine kleine Firma tätig. Nicht der Rede wert, aber ich habe viel gelernt. Zwischendurch, aber auch mal hauptsächlich, viel mit Musik zu tun gehabt. Gerade in einer kreativen Pause mit der Rückkehr zu meiner wahren Profession: Der Entwicklung von Software.

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